
Zagor LU #351: Specijalna postrojba
In einem Dorf der Abenaki begegnet Zagor seiner belasteten Vergangenheit. Zugleich droht eine militärische Spezialeinheit neue Gewalt gegen die Bewohner auszulösen.
Specijalna postrojba (Spezialeinheit) führt Zagor an einen entscheidenden Ort seines Lebens zurück: in das Dorf der Abenaki am See, wo er sich an Salomon Kinsky rächte und seinen Freund und Beschützer Wandering Fitzy verlor. Doch die Rückkehr betrifft nicht nur seine eigenen Erinnerungen. Einige Dorfbewohner erinnern sich noch an das damalige Massaker.
In der Nähe hat inzwischen eine militärische Spezialeinheit namens Snipers Force ihren Stützpunkt errichtet. Ihre Zusammenstöße mit den indigenen Bewohnern lassen neue Gewalt befürchten. Wieder steht Zagor zwischen Soldaten und Dorfgemeinschaft, muss sich dabei aber auch seiner eigenen Verbindung zu den früheren Ereignissen stellen.
Moreno Burattini verbindet ein Grenzlandabenteuer mit der Auseinandersetzung um die Herkunft des Helden. Der Schauplatz einstiger Rache wird zum Ort eines neuen Konflikts. Der Schutz Bedrohter lässt sich dabei nicht von der Verantwortung für vergangene Taten trennen. Gefordert sind deshalb nicht nur Zagors Kraft und Mut, sondern auch sein Bemühen, eine Wiederholung der Gewalt zu verhindern.
Marco Vernis Zeichnungen begleiten eine Geschichte, in der militärische Bedrohung und persönliche Erinnerung eng zusammengehören. Besonders angesprochen werden Leser, die sich für die Widersprüche in Zagors Verständnis von Gerechtigkeit interessieren.
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