
Zagor LU #331: Palikuća
Fünf Jahre nach dem Grubenunglück von Keating werden frühere Verantwortliche ermordet. Während Gerüchte über rächende Bergarbeitergeister umgehen, ermittelt Zagor.
Palikuća eröffnet ein Abenteuer, dessen Ursprung in einem Grubenunglück liegt. Fünf Jahre nach der Katastrophe von Keating mit Dutzenden Toten lenkt eine Mordserie die Aufmerksamkeit erneut auf das Bergwerk und seine damalige Leitung. Eine verdrängte Vergangenheit kehrt mit Gewalt zurück.
Angeblich spuken die Geister der getöteten Bergarbeiter am Ort des Unglücks. Zagor untersucht, ob die Katastrophe tatsächlich ein Unfall war und wie sie mit den neuen Opfern zusammenhängt.
Vittorio Sossis Geschichte, ausgearbeitet von Mirko Perniola, verbindet einen Rachethriller mit der Frage nach Verantwortung für eine Arbeitertragödie. Die Suche nach dem Täter führt auch zum Verhältnis zwischen Entscheidungsträgern und jenen, die deren Folgen mit dem Leben bezahlten. Übernatürliche Gerüchte verstärken die Angst, ersetzen aber keine Beweise.
Alessandro Chiarollas Zeichnungen betonen Unruhe, abrupte Bewegung und die bedrohliche Atmosphäre der Bergbauregion. Die Untersuchung alter Ereignisse wechselt mit unmittelbarer Gefahr.
Das Heft eröffnet die Trilogie Ludens Nr. 331–333, fortgesetzt in Formula smrti und abgeschlossen in Osveta bez kraja.
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