
Imaginarni Turčin
Das 20. Jahrhundert ist eine Welt der Entstehung eines „globalen Dorfes“. Völker, die den Menschen früherer Zeiten nur durch die Erzählungen von Reisenden bekannt waren, haben den Alltag des 20. Jahrhunderts mit ihrer farbenfrohen Kultur bereichert.
Die Monografie „Der imaginäre Türke“, entstanden aus wissenschaftlichen Begegnungen slowenischer und türkischer Wissenschaftler, befasst sich mit der wichtigen Frage des „Türken“ als bedeutendem europäischen Anderen. Diese Frage hat sich in den letzten fünfhundert Jahren entwickelt und ist auch heute noch im Beitrittsprozess der Türkei zwischen der Europäischen Union und der Republik Türkei präsent. Es entsteht der Eindruck, dass der „Türke“ in diesen Verhandlungen weiterhin als eine Art Deus ex Machina erscheint, der wichtige Themen der Tagesordnung verschleiert, ohne sie zu lösen. Ziel der Autoren von „Der imaginäre Türke“ war es, mit dieser Monografie zur Aufklärung und Erklärung einiger grundlegender Fragen dieses Prozesses beizutragen, der die europäische Diplomatie und den Journalismus mindestens das nächste Jahrzehnt beschäftigen wird.
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