
Suvremeni žurnalizam i javno mišljenje (dva eseja)
Eine Sammlung von zwei Essays, die sich mit der Rolle des Journalismus bei der Meinungsbildung in der Zwischenkriegszeit befassen und vom kroatischen Journalisten und Publizisten Franjo Pavešić herausgegeben wurden.
Der erste Essay analysiert den zeitgenössischen Journalismus – seine Methoden, seinen Stil, seine Verantwortung und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft. Pavešić betont, dass Journalismus nicht nur informiert, sondern auch Meinungen formt: Er kritisiert Sensationsgier, Voreingenommenheit und Kommerzialisierung und plädiert für Objektivität, Ethik und eine erzieherische Rolle. Der zweite Essay befasst sich mit der öffentlichen Meinung – wie die Medien sie formen, manipulieren oder widerspiegeln, mit besonderem Fokus auf das Massenpublikum, Propaganda und die Verantwortung von Intellektuellen in einer demokratischen Gesellschaft.
Das Buch ist ein wegweisendes Werk der kroatischen Medientheorie der 1930er Jahre: Pavešić stützt sich auf europäische Modelle (z. B. Lippmann, Habermas’ Vorgänger), wendet sie aber auf den kroatischen Kontext an – er kritisiert die politische Polarisierung, die Zensur und den Einfluss von Parteien auf die Presse. Die Essays sind prägnant, gut argumentiert und aktuell: Sie unterstreichen, dass Journalismus „frei und verantwortungsvoll“ sein muss, damit die öffentliche Meinung gesund und demokratisch sein kann.
Das Buch, das heute selten und in Antiquariaten begehrt ist, ist eine wichtige Quelle für die Geschichte des kroatischen Journalismus – es zeigt frühe Versuche, die Medien in einer krisengeschüttelten Gesellschaft vor dem Zweiten Weltkrieg zu theoretisieren.
Angeboten wird ein Exemplar




