
Olfi među ženama
Der Roman schildert humorvoll und warmherzig den Alltag des vierzehnjährigen Olfi (Wolfgang), des einzigen Jungen in einem Haus voller Frauen. Als Klassiker der österreichischen Kinderliteratur wird er häufig in der Grundschule gelesen.
Olfi lebt mit sieben Frauen zusammen: seiner Mutter, Großmutter, Großmutters Schwester, zwei Tanten und zwei Schwestern. Sie erziehen ihn, beschützen ihn, kontrollieren ihn und erdrücken ihn manchmal mit ihrer Autorität, ihren Gewohnheiten und ihren typisch weiblichen Regeln. Olfi passt sich an, doch in der Pubertät beginnt er, nach seiner eigenen Identität und einem männlichen Vorbild zu suchen. Er liest über Freud und den Ödipuskomplex, sorgt sich, aufgrund des fehlenden Vaters homosexuell zu werden, hat eine Freundin, fürchtet aber, nicht „männlich genug“ zu sein.
Der Roman ist heiter, humorvoll und realistisch – er zeigt die Probleme der Adoleszenz (Angst vor der Sexualität, Identitätssuche, Konflikt mit Autoritäten) anhand humorvoller Situationen, ohne Pathos. Nöstlinger persifliert Stereotype über die „Frauenwelt“ und die „männliche Identität“ und betont Ehrlichkeit, Empathie und Akzeptanz von Unterschieden.
Das Buch richtet sich an Jugendliche und Eltern – leicht lesbar, mit warmherzigem Humor und einem tiefen Verständnis für die kindliche Seele.
Es werden zwei Exemplare angeboten





