
Pitanje nadležnosti: etnografske pjesme
Aljoša Pužars Gedichtband „Die Frage der Zuständigkeit“ seziert den urbanen Alltag – zwischen Kliniken, Bahnhöfen und sozialen Netzwerken beobachtet und verfasst der Dichter eine Diagnose der Gegenwart, in der die Poesie zu überleben versucht.
Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, in Krankenwagen, an Bahnhöfen und in Zügen, in der beschleunigten Kommunikation des neuen Jahrtausends, die sich vorwiegend der Sprache des Internets, Abkürzungen und Emoticons bedient – wo begegnet uns die Poesie? Liegt sie vielleicht auch in betrunkenen Passanten, Ärzten und zufälligen Bekanntschaften verborgen? Der bekannte Kulturwissenschaftler und Anthropologe Aljoša Pužar sucht in seinem Gedichtband Question of Jurisdiction nach einer Antwort auf diese Frage. Es sind Gedichte, die durch Beobachtung entstanden sind, ob der Beobachter nun distanziert ist oder sich aktiv am Entstehungsprozess des poetischen Gewebes beteiligt.
Urbaner Alltag, Politik in Gesprächen, Flüche, Dekadenz, falsche Moralvorstellungen und der Konsum von Kultur, weil sie gerade im Trend liegt – all das gehört zur Realität, in der die Poesie zu überleben versucht. Aljoša Pužar lässt den Leser mit Fragen nach den Bedingungen dieses Überlebens und mit einer klaren Diagnose der Gegenwart zurück.
Die Frage der Kompetenz ist eine anthropologische Studie über den Alltag im Zeitalter des Kapitalismus und des oberflächlichen Verständnisses von Erkenntnis und Wissen, in dem nicht einmal mehr Zeit für Poesie bleibt, vor allem aber für Poesie, die seit jeher mündlich überliefert wurde und vom Dichter selbst niedergeschrieben werden sollte.
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