
Od korica do korica: Uvod u čitanje i tajne lektire
Daniel Pennacs Essay „From Cover to Cover“ (1992) ist ein leidenschaftliches Plädoyer für das Lesen als Freiheit und Vergnügen. Er kritisiert den Lesezwang in der Schule, stellt die Zehn Rechte der Leser vor und gibt die Freude an Büchern ohne Verpflichtu
„Von der ersten bis zur letzten Seite“ von Daniel Pennac ist kein trockener Text über Literatur – es ist ein lebendiges, warmherziges und rebellisches Manifest, das dem Lesen seinen Platz zurückgibt: in die Sphäre der Freiheit, des Vergnügens und der persönlichen Begegnung mit der Geschichte.
Pennac, der jahrelang vor Klassen voller lesefauler Teenager stand, schreibt mit einer Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und leichter Wut. Er erkennt das Problem: Die Schule macht Bücher zum Feind – zu einer Aufgabe, die erledigt, analysiert und bewertet werden muss. Stattdessen feiert er das Lesen als ein intimes Abenteuer: eine Flucht in eine andere Welt, Tagträumen, Lachen, Tränen, die Entdeckung des eigenen Selbst durch die Worte anderer. Das Buch ist voller lebendiger Geschichten – über Schüler, die aufblühen, wenn man ihnen einen Comic oder einen Krimi erlaubt, und die verblassen, wenn sie mit den „Pflichtlektüren“ konfrontiert werden.
Im Zentrum stehen die Zehn Rechte der Leser – eine kleine Revolution in zehn Zeilen: das Recht, nicht zu lesen, Seiten zu überspringen, ein Buch nicht zu beenden, dasselbe noch einmal zu lesen, laut vorzulesen, einfach alles zu lesen… Diese Rechte sind kein Scherz; sie befreien von Scham und Druck. Pennac erinnert uns: Das Buch ist für dich da, nicht du für das Buch.
Der gesamte Text ist von tiefem Mitgefühl für all jene durchzogen, die die Liebe zum Lesen verloren haben, weil sie es als Strafe empfunden haben. Er urteilt nicht – er lädt ein: Kehrt auf eure Weise zu den Büchern zurück, ohne Regeln, ohne Prüfungen, einfach weil sie euch von innen heraus begeistern.
Dieses schmale Buch (kaum 180 Seiten) ist zum Kultbuch unter Eltern, Lehrern und allen geworden, die Bücher lieben, aber Zwang hassen. Es liest sich in einem Zug, hinterlässt ein Gefühl der Erleichterung und weckt die Lust, wieder zum Buch zu greifen – nicht, weil man muss, sondern weil man will. Falls Sie jemals Schuldgefühle hatten, weil Sie einen Klassiker nicht „zu Ende gelesen“ oder langweilige Passagen übersprungen haben – Pennac umarmt Sie und sagt: Fühlen Sie sich frei. Genau so sollte Lesen sein.
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