
Rad JAZU: Knjiga 220 razreda historičko-filologičkoga i filozofičko-juridičkoga
Diese Ausgabe der JAZU-Tagungsbände vereint Arbeiten zur Literaturanalyse, zur slawischen Liturgie, zu ontologisch-noetischen Fragen sowie zur Übersetzung von Pilpajs Fabeln und Kašićs Werk.
Der Band 220 Werke der Jugoslawischen Akademie der Wissenschaften und Künste, Abteilung für Geschichte-Philologie und Rechtsphilosophie vereint Arbeiten, die Literatur, Linguistik, Philosophie und Spiritualitätsgeschichte miteinander verbinden. Die Struktur der Sammlung spiegelt ein breites Spektrum geisteswissenschaftlicher Forschungsinteressen wider.
Der erste Beitrag stammt von Vladoje Dukat und behandelt Lovrenčevićs Werk „Petrica Kerempuh“. Der Autor analysiert die stilistischen Besonderheiten, den sprachlichen Witz und den kulturellen Kontext dieses bedeutenden Werkes der kroatischen Literatur und hebt dessen Verbindung zur Volkstradition und zum satirischen Ausdruck hervor.
Im Anschluss folgt die Arbeit von Ante Liepopili, der die slawische Liturgie in Dubrovnik untersucht. Im Fokus stehen liturgische Texte, die historischen Umstände ihrer Verwendung und die kulturellen Wechselwirkungen zwischen slawischen und lateinischen Kirchentraditionen. Der Einfluss slawischer Riten auf die spirituelle und literarische Kultur Dubrovniks wird besonders hervorgehoben.
Der dritte Beitrag stammt von Dr. Stjepan Zimmermann und widmet sich dem ontologisch-noetischen Problem in der Evolution der Philosophie. Der Autor untersucht die Entwicklung grundlegender philosophischer Fragen nach Sein und Erkenntnis und verknüpft sie mit Veränderungen in der europäischen Geistesgeschichte. Wichtige Brüche und Veränderungen im Verständnis fundamentaler metaphysischer Begriffe werden hervorgehoben.
Im folgenden Beitrag analysiert T. Matić* Relkovićs Übersetzung der Pilpaj-Fabeln. Durch einen Vergleich von Original und Übersetzung werden die Bedeutung von Relkovićs Sprache, die Wahl stilistischer Lösungen und die Bedeutung der Fabeln in der Tradition moraldidaktischer Literatur dargestellt.
Der Sammelband schließt mit einem Artikel von Dr. Marijan Stojković, der sich mit dem Werk von D. I. Kašić auseinandersetzt und dessen philologische und kulturelle Bemühungen untersucht. Der Artikel hebt Kašićs Beitrag zur Standardisierung der Sprache und zur Entstehung der kroatischen frühneuzeitlichen Literatur hervor.
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