
Putevi nesreće IV: Čovek od gipsa
Der letzte Teil der Tetralogie „Wege des Unglücks“. Richard Dalleau, gebrochen von Verlusten, Drogen und inneren Konflikten, sieht sich den Konsequenzen seines turbulenten Lebens gegenüber und sucht Erlösung in Verzweiflung und Reue.
Der Gipsmann ist der vierte und letzte Teil von Joseph Kessels großer Tetralogie *Die Reise des Unglücks (Le Tour du malheur). Dieser 1950 erschienene Roman bildet einen ergreifenden Abschluss der epischen Geschichte von Richard Dalleau und seiner Generation.
Nach den turbulenten Kriegsjahren, dem Aufstieg seiner Anwaltskarriere, leidenschaftlichen Lieben, politischen Intrigen und dem moralischen Verfall steht Richard am Rande des Abgrunds. Gebrochen vom Selbstmord geliebter Menschen, Drogenabhängigkeit, Enttäuschungen und inneren Konflikten, wird er zum „Gipsmann“ – zerbrechlich, verletzlich und scheinbar bewegungsunfähig in seiner geistigen Lähmung. Der Roman schildert seinen verzweifelten Kampf, zu sich selbst zurückzufinden, Sinn zu finden und die Sünden seiner Jugend zu sühnen.
Mit großer emotionaler Wucht und autobiografischen Anklängen beschreibt Kessel die Schattenseiten von Ehrgeiz, Hedonismus und dem Paris der Nachkriegszeit. Drogen, Eifersucht, das Scheitern von Ehen und die Suche nach Sinn in einer Welt, die ihre Werte verloren hat, bilden den Kern dieses eindringlichen Finales. Der Stil ist intensiv, maskulin und melancholisch – typisch Kessel in Bestform.
Der Gipsmann ist nicht nur die Geschichte eines einzelnen Mannes, sondern einer ganzen Generation, die den Ersten Weltkrieg erlebte und im Frieden verloren ging. Die Tetralogie endet mit einer tiefen, fast requiemhaften Note, in der der Idealismus der Jugend mit der bitteren Realität des Lebens kollidiert.
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