
Za zemlju
Der Roman schildert das harte, ursprüngliche und dramatische Leben auf dem ukrainischen Land. Anhand der Schicksale von Bauern, die um ein Stück Land und ihr Überleben kämpfen, erzählt er von ihrer Liebe zum Boden und ihrer unzerstörbaren Verbundenheit mi
Für das Land ist ein Roman des ukrainischen Schriftstellers Ulas Samchuk (1905–1987), der das Leben in einem ukrainischen Dorf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts realistisch und fast schon natürlich schildert. Samchuk, selbst aus bäuerlichen Verhältnissen stammend, beschreibt eindringlich und detailliert den Alltag der Bauern – ihren ständigen Kampf um das Land, das zugleich Mutter und Herrin, Quelle des Lebens und Ursache aller Konflikte ist. Der Roman begleitet mehrere Generationen einer Familie und die gesamte ländliche Gemeinschaft durch Erbstreitigkeiten, Armut, Hunger, Naturkatastrophen und soziale Umbrüche.
Das Land ist hier die zentrale Figur – ein Symbol für Überleben, Identität und Freiheit. Die Bauern werden als zäh, eigensinnig, manchmal grausam, aber auch tief mit Tradition, Bräuchen und Natur verbunden dargestellt. Der Autor idealisiert das Dorf nicht; Er zeigt auch die Schattenseiten auf – Gier, Neid, Gewalt innerhalb der Familie und im Dorf –, betont aber gleichzeitig die unzerstörbare Lebenskraft und die Liebe zur Heimat.
Der Stil ist chronologisch, episch und reich an Folklore. Samchuk schreibt mit großer Authentizität und Kenntnis der ländlichen Mentalität, was den Roman zu einem eindrucksvollen Zeugnis der ukrainischen Bauernseele macht. Das Werk zählt zu seinen frühen Arbeiten, in denen der Schwerpunkt auf der kollektiven, nicht nur der individuellen Erfahrung liegt.
Im kroatischen Kontext des Jahres 1941 erregte der Roman Aufmerksamkeit, da seine Themen der damaligen ländlichen Literatur nahestanden. Heute ist er eine antiquarische Rarität und ein wertvolles Beispiel ukrainischer realistischer Prosa des 20. Jahrhunderts.
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