
Filozofija revolucije
G. A. Nassers Revolutionsphilosophie ist ein politisches Manifest und ideologisches Programm der ägyptischen Revolution von 1952. Darin erläutert Nasser die Motive der Revolution, die Rolle Ägyptens in der arabischen und afrikanischen Welt sowie die Visio
Die Philosophie der Revolution ist eines der wichtigsten Werke von Gamal Abdel Nasser, dem Anführer der ägyptischen Revolution von 1952 und späteren Präsidenten Ägyptens. Das Buch erschien 1954/55 und stellt eine Art politisches Vermächtnis und ideologische Grundlage des Nasserismus dar.
In dem Werk analysiert Nasser die Ursachen und Ziele der Revolution gegen die Monarchie und den britischen Einfluss. Er präsentiert Ägypten als ein Land mit drei Identitätskreisen: dem arabischen, dem islamischen und dem afrikanischen, und betont seine historische und geopolitische Rolle als Führungsmacht der arabischen Welt. Das Buch ist eine Mischung aus politischer Philosophie, persönlichen Reflexionen und revolutionärer Rhetorik.
Nasser befürwortet arabischen Nationalismus, Antikolonialismus, soziale Gerechtigkeit und Blockfreiheit in der Welt des Kalten Krieges. Von besonderer Bedeutung ist der Abschnitt, in dem er die Notwendigkeit einer starken Führung und die Rolle des Militärs als Avantgarde der Revolution erörtert. Der Stil ist relativ einfach, mitunter pathetisch und propagandistisch, aber zu seiner Zeit sehr einflussreich.
Das Werk fand in der arabischen Welt großen Anklang und wurde in den 1950er und 1960er Jahren zu einer Art Bibel des arabischen Nationalismus und des Antikolonialismus der Dritten Welt. Es wurde während der sozialistischen Ära (insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren) in mehreren Auflagen ins Kroatische und Serbische übersetzt, da Nasser aufgrund der Bewegung der Blockfreien Staaten in Jugoslawien sehr populär war.
Das Buch ist nach wie vor eine wichtige Quelle zum Verständnis des Nasserismus, des Panarabismus und des politischen Denkens im Nahen Osten im 20. Jahrhundert.
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