
Wolves of the Beyond 1: Lone Wolf
Vučić Faolan, der als schwach galt und eine deformierte Pfote hatte, überlebt allein in der Wildnis. Auf der Suche nach Zugehörigkeit muss er beweisen, dass ein Einzelgänger zum Anführer werden kann.
Wölfe des Jenseits 1: Einsamer Wolf ist der erste Roman der Kathryn Lasky-Reihe und bildet eine Art eigenständigen Zweig der Welt der Wächter von Ga'Hoole-Reihe. Die Hauptfigur ist der Wolfswelpe Faolan, der mit einer deformierten Pfote geboren wurde, weshalb ihn das Rudel sofort nach der Geburt verstößt. Nach dem grausamen Gesetz des Rudels darf ein Welpe mit einer solchen Fehlbildung nicht leben, weshalb ihn seine Mutter am eisigen Fluss zurücklässt. Faolan überlebt jedoch, indem er auf einem Eisberg treibt und von der Bärin Donnerherz gerettet wird, die ihn aufzieht und ihm die Grundlagen des Überlebens beibringt.
Nach ihrem Tod ist Faolan allein und muss seinen Weg in die Wolfswelt finden, zu der er von Geburt an gehört, deren Zugang ihm aber nicht selbstverständlich ist. Während er durch die raue Wildnis streift, lernt er nach und nach zu jagen, Spuren zu lesen und die Gesetze des Rudels, die Hierarchie und die unter den Wölfen geltenden Gebräuche zu verstehen. Seine Einsamkeit ist nicht nur eine Folge von Ablehnung, sondern auch ein Zeichen seiner Andersartigkeit: Er findet nicht leicht Anschluss, doch genau das zwingt ihn, Ausdauer, Vorsicht und die Fähigkeit zu selbstständigen Entscheidungen zu entwickeln.
Der Roman begleitet Faolan auf seinem Weg vom verstoßenen Wolfswelpen zum jungen Wolf, der in einer von Stärke, Abstammung und Regeln besessenen Gemeinschaft Anerkennung sucht. Im Zentrum der Geschichte stehen die Themen Überleben, Zugehörigkeit, Identität und innere Stärke. Die Erzählung ist schlicht und klar geschrieben und entfaltet einen tiefgreifenden Konflikt zwischen einer grausamen Tradition und einem Individuum, das beweist, dass der Wert eines Menschen nicht von körperlichen Makeln, sondern vom Charakter abhängt.
Angeboten wird ein Exemplar





