
Nalazište mlađeg željeznog doba s terena Osijeka (nastavak)
Die Studie analysiert die keltische Nekropole in Osijek und deckt die gleichzeitige Nutzung von Verbrennungen und Bestattungen der Verstorbenen auf. Die Ergebnisse weisen auf starke keltische und illyrische kulturelle Einflüsse und eine entwickelte Metall
Die Studie präsentiert die Ergebnisse der Erforschung des keltischen Gräberfelds in Osijek, das seit 1958 systematisch untersucht wird. Jüngste Ausgrabungen haben gezeigt, dass in der Nekropole gleichzeitig zwei Bestattungsmethoden angewendet wurden: die Einäscherung und die Erdbestattung.
Es wurden Einzel-, Doppel- und Rundgräber mit verschiedenen Beigaben, zumeist Schwertern und Metallgegenständen, gefunden. Besonders bemerkenswert sind die aus Bronzegliedern gefertigten Astragalgürtel, die charakteristisch für den illyrischen Kulturkreis sind und die engen Verbindungen zwischen keltischen und illyrischen Traditionen belegen.
Die Anzahl und Vielfalt der Metallfunde übertrifft die der Keramikfunde, was auf eine hochentwickelte Metallurgie, eine soziale Schichtung und eine reiche materielle Kultur der Bevölkerung hindeutet. Der Autor schlussfolgert, dass die Nekropole eine wichtige Quelle für die Erforschung von Bestattungsbräuchen, kulturellen Kontakten und der ethnischen Zusammensetzung der Gemeinschaft in der frühen Eisenzeit darstellt.
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