
Revolucija nade : za humanizaciju tehnike
Eine humanistische Studie von Erich Fromm. Der Autor analysiert die Gefahren einer mechanisierten Gesellschaft und bietet eine Vision der Humanisierung der Technologie, der Rückkehr der Hoffnung, des aktiven Widerstands gegen Entfremdung und des Glaubens
„Die Revolution der Hoffnung“ (Erstveröffentlichung 1968) zählt zu den wichtigsten soziologischen und philosophischen Werken des deutsch-amerikanischen Psychoanalytikers und Humanisten Erich Fromm. Entstanden in der turbulenten Zeit des sozialen Umbruchs der späten 1960er-Jahre, stellt dieses Buch eine kraftvolle Antwort auf das wachsende Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Entfremdung und Passivität dar, das den modernen Menschen in einer industrialisierten und technologisch hochentwickelten Gesellschaft bedrückt. Fromm geht in seinem Werk von einer Kritik an einer „entmenschlichten Gesellschaft“ aus, in der der technologische Fortschritt und die Konsummentalität den Einzelnen zu einem bloßen Rädchen im Getriebe degradieren und seine Fähigkeit zu authentischem Fühlen und schöpferischem Handeln einschränken. Im Gegensatz zu falschem Optimismus und passiver Erwartung definiert der Autor Hoffnung als einen aktiven inneren Zustand, als Bereitschaft und intellektuell-emotionale Wachheit, die Wandel anstößt. Er fordert die „Humanisierung der Technologie“ und betont, dass die Maschine der Entwicklung des Menschen dienen muss und nicht der Mensch der Maschine. Durch die Analyse des Individuums und der Gesellschaftsstruktur bietet Fromm konkrete Leitlinien für die Schaffung einer humaneren Ordnung, die auf partizipativer Demokratie, aktivem Widerstand gegen Konformität und der Erneuerung spiritueller Werte beruht. In einem klaren, fesselnden und zutiefst humanen Stil verfasst, ist „Die Revolution der Hoffnung“ ein zeitloser Aufruf zum Erwachen des Individuums und zugleich eine hochaktuelle Studie über die Möglichkeiten, eine gerechtere und sinnvollere Welt zu gestalten.
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