
Moći sna 1.
Im ersten Band erforscht Caillois Wesen, Symbolik und Mechanismen der Träume. Er analysiert, wie Träume das menschliche Bewusstsein, die Kultur und die Literatur prägen, und untersucht die Grenzen zwischen unbewusster Vorstellungskraft und Realität.
„Die Macht der Träume“ ist eines der Hauptwerke des französischen Essayisten, Soziologen und Literaturtheoretikers Roger Caillois. In dieser Ausgabe von 1983 nähert sich der Autor dem Phänomen der Träume aus einer interdisziplinären Perspektive und verknüpft Anthropologie, Psychoanalyse, Literaturtheorie und Philosophie. Caillois betrachtet Träume nicht lediglich als biologisches oder rein psychologisches Phänomen, sondern als autonomen Raum der Kreativität und kraftvolle Quelle menschlicher Vorstellungskraft. Der erste Band konzentriert sich auf die Analyse von Struktur und Funktion der Träume sowie deren Einfluss auf den Wachzustand und die kulturelle Kreativität. Der Autor untersucht, wie Träume ihre eigene Logik entwickeln, konventionelle Vorstellungen von Zeit und Raum untergraben und spezifische Symbole hervorbringen, die Mythologien und Kunst durchdringen. Caillois widmet der Beziehung zwischen Träumen und Literatur besondere Aufmerksamkeit und zeigt, wie nächtliche Visionen Schriftsteller inspiriert und fantastische Genres über Jahrhunderte geprägt haben. Indem er die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit untersucht, regt das Werk den Leser dazu an, das Wesen der Realität und der menschlichen Wahrnehmung selbst zu hinterfragen. Caillois’ Stil ist äußerst analytisch, zugleich aber elegant und poetisch inspiriert. Die Publikation ist Pflichtlektüre für alle, die sich mit Kunsttheorie, Psychologie und Phänomenologie des menschlichen Bewusstseins auseinandersetzen.
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- Spuren von Patina





