
Serpiko
Peter Maas’ biografischer Roman über Frank Serpico, einen mutigen New Yorker Polizisten, der sich weigerte, Bestechungsgelder anzunehmen, und furchtlos die tief verwurzelte Korruption in den eigenen Reihen aufdeckte.
Serpico (die jugoslawisch-kroatische Ausgabe von 1977) ist ein spannender, auf wahren Begebenheiten beruhender biografischer Roman des amerikanischen Enthüllungsjournalisten Peter Maas. Das Buch erzählt die faszinierende und erschütternde Geschichte von Frank Serpico, einem idealistischen New Yorker Polizisten, der sich in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren dazu entschloss, das Schweigen zu brechen und sich einem System entgegenzustellen, das von alltäglicher, struktureller Korruption durchdrungen war. Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen, die regelmäßig Schutzgelder und Bestechungsgelder von örtlichen Kriminellen annahmen, blieb Serpico seiner persönlichen Ehre und seinem Polizeieid treu. Seine Weigerung, sich an illegalen Machenschaften zu beteiligen, machte ihn innerhalb seiner eigenen Dienststelle zum Außenseiter. Als seine Vorgesetzten seine internen Meldungen jahrelang ignorierten, beschloss Serpico, sein Leben zu riskieren und die Geschichte an die Öffentlichkeit zu bringen – ein Schritt, der zur Einsetzung der berühmten Knapp-Kommission zur Untersuchung der Korruption führte. Mit meisterhaftem Geschick und dokumentarischer Präzision schildert Maas die Atmosphäre auf den Straßen New Yorks, das Geschehen auf den Polizeiwachen und den enormen psychischen Druck, unter dem Serpico lebte. Es ist die zeitlose Geschichte eines Mannes, der es wagte, sich einem korrupten Apparat entgegenzustellen, und für die Wahrheit einen hohen persönlichen Preis zahlte.
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