
Istorija poznog rimskog carstva 284–641: Preobražaj antičkog sveta
Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über den Wandel der antiken Welt von der Regierungszeit Diokletians bis zu den arabischen Eroberungen und analysiert dabei politische, militärische und religiöse Veränderungen.
Dieses Werk des renommierten Historikers Stephen Mitchell ist eine gründliche und vielbeachtete Studie, die die entscheidende Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter untersucht. Chronologisch erstreckt sie sich von der Machtübernahme Kaiser Diokletians im Jahr 284 n. Chr. bis zum Tod Kaiser Herakleios’ im Jahr 641 n. Chr. – einem Zeitpunkt, der den Beginn der turbulenten islamischen Eroberungszüge markiert.
Der Autor gewährt tiefgehende Einblicke in die gewaltigen politischen, administrativen und militärischen Umbrüche, die zur Teilung des Reiches, zum Zusammenbruch seiner westlichen Hälfte und zum Fortbestand des östlichen, byzantinischen Kerns führten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Struktur des römischen Staates, den sozialen Dynamiken sowie den komplexen regionalgeschichtlichen Entwicklungen, insbesondere in Kleinasien und Ägypten.
Über militärische und politische Ereignisse hinaus analysiert Mitchell eingehend einen umfassenden kulturellen und religiösen Wandel: den radikalen Übergang vom römischen Heidentum zum Christentum, die Prozesse der Christianisierung sowie die Herausbildung einer neuen christlichen Identität, welche das Gesicht der europäischen und vorderasiatischen Zivilisation grundlegend veränderte. Auf der Basis neuester archäologischer und schriftlicher Quellen liefert das Buch eine essenzielle, vielschichtige Darstellung einer Welt im Umbruch – eine ideale Grundlage für das Verständnis der Wurzeln des mittelalterlichen Europas.
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