
Zagor LU #275: Pobuna
Aufständische Häftlinge besetzen Hellgate und nehmen Geiseln. Während die Armee den Beschuss vorbereitet, dringt Zagor ins Gefängnis ein, um ein Blutbad zu verhindern.
Pobuna führt Zagor nach Hellgate zurück, einen Ort mit düsteren Erinnerungen. Diesmal betritt er das Gefängnis freiwillig, um nach einem gewaltsamen Aufstand Menschenleben zu retten. Zwischen Häftlingen und Armee bleibt den Geiseln nur wenig Zeit.
Legion leitet die Rebellion mit Unterstützung eines geheimnisvollen vermummten Sträflings. Die Behörden lehnen Verhandlungen ab und drohen mit Artilleriebeschuss. Zagors Eingreifen innerhalb der Mauern wird damit zur letzten Hoffnung, weiteres Blutvergießen zu vermeiden.
Samuel Marolla erzählt einen Gefängnisthriller über Verantwortung unter Zeitdruck. Hellgate wird zum Schauplatz widerstreitender Interessen, von Rache und Angst. Zagor muss seine Gegner einschätzen und zugleich Menschen schützen, die ihr Schicksal nicht selbst bestimmen können.
Paolo Bisis Zeichnungen betonen enge Gänge, angespannte Beziehungen und plötzliche Gewalt. Der drohende Angriff von außen verleiht jedem Gespräch und Rettungsversuch zusätzliche Dringlichkeit.
Das Heft eröffnet den Zweiteiler Ludens Nr. 275–276, abgeschlossen in Hellgate u plamenu. Die Geschichte ist zugleich Marollas Debüt als Zagor-Autor.
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