Pronaći samu sebe

Pronaći samu sebe

Toby Litt

Victoria About, eine Schriftstellerin mit Chic-Lit, lädt elf Freunde ein, einen Monat lang kostenlos in einem gemieteten Landhaus zu verbringen, um ein Reality-Buch über ihre Abenteuer zu schreiben.

Um mithilfe versteckter Kameras jeden Schritt der Mitbewohner zu kontrollieren und ihnen Rollen in einem „Stück“ zuzuweisen, das sie ohne ihr Wissen inszeniert hat, wird Victoria Opfer ihrer faszinierenden Sabotage, aber auch ihrer eigenen Manipulation. Toby Litt schreibt in einem Roman mit dem ironischen Titel „Finding Myself“ eine schmerzlich witzige Pastiche des Chick-Lit-Genres, kombiniert mit einer Satire auf das Phänomen „Big Brother“ und einer unbeschwerten Hommage an Virginia Woolfs Roman „To the Lighthouse“. So hoffnungslos Victorias literarische Ansprüche auch sein mögen, er entwirft eine umwerfend genaue Nachahmung ihres Stils. Indem er sich scherzhaft modernistischer Motive und Strukturen bedient, ohne die Begriffe „ernst“ und „schwierig“ zu vermischen, kokettiert Litt mit dem intellektuellen Leuchtturm einer so kraftvollen Ausstrahlung wie der von Virginia Woolf und den vielschichtigen Vorgehensweisen, sammelt Litt in diesem Roman Gedanken zur gegenwärtigen Krise der Privatsphäre und bietet uns eine seltene, unterhaltsame und präzise Skizze der Phänomenologie der Langeweile.

Titel des Originals
Finding myself
Übersetzung
Mirna Čubranić
Editor
Ervin Jahić
Titelseite
Indira Kos
Maße
22 x 15 cm
Seitenzahl
406
Verlag
Hena Com, Zagreb, 2004.
 
Latein Schrift. Hardcover.
Sprache: Kroatisch.
ISBN
978-9-53651-090-0

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