
Pokondirena tikva
In der Komödie Pokondirena tikva versucht die Hauptfigur Fema, eine einfache Bürgerin, die von der Oberschicht besessen ist, auf komische Weise, die Rolle einer Dame zu spielen. Das Stück verspottet Snobismus, Heuchelei und die Sehnsucht nach dem Aussehe
Die Pocondirena Tikva ist eine der bekanntesten Komödien von Jovan Sterija Popović und ein Klassiker der serbischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Die Handlung dreht sich um Fema, eine Witwe, die, nachdem sie zu Wohlstand und gesellschaftlichem Ansehen gelangt ist, beschließt, ihren bürgerlichen Lebensstil aufzugeben und sich als „Madam“ der Oberschicht zu präsentieren.
Fema verachtet alles, was sie an ihre bescheidene Herkunft erinnert – die Dorfsprache, die Kleidung und sogar ihre Verwandten. In ihrem Bestreben, sich über ihre Herkunft zu erheben, beginnt sie, sich prätentiös und unnatürlich zu verhalten und eignet sich französische Ausdrücke und Manierismen an, die sie nicht versteht. Dies führt zu einer Reihe komischer Situationen, und ihr vergebliches Streben nach Eleganz endet in Spott und Demütigung.
Sterija Popović schildert mit Humor und Ironie die gesellschaftlichen Missstände ihrer Zeit – Oberflächlichkeit, Heuchelei und das Streben nach dem Glanz anderer – und kritisiert gleichzeitig den Verlust von Authentizität und volkstümlicher Einfachheit.
Die Komödie mit ihrer universellen Botschaft ist auch heute noch aktuell: Ein Mensch, der sich selbst und seine Identität für die Illusion des Ruhms anderer aufgibt, wirkt lächerlich und leer. „Der Kürbiskuchen“ ist eine scharfsinnige, aber warmherzige Satire auf menschliche Eitelkeit und das Bedürfnis nach Anerkennung.
Neben dem titelgebenden Stück enthält das Buch folgende Werke von Sterija: – Ein Roman ohne Roman – Tvrdica oder Kir Janja – Rodoljupci
Das Nachwort zu dieser Sammlung mit dem Titel „Sterija als Komiker“ stammt vom Petar Prpić.
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