
Plitko: Što internet čini našem mozgu
Shallow wurde für den Pulitzer-Preis sowie den PEN-Preis nominiert und verbindet die neuesten wissenschaftlichen (vorwiegend neurowissenschaftlichen) Forschungsergebnisse mit den persönlichen Erfahrungen des Autors als Schriftsteller, Redakteur und zunehm
Nicholas Carr, ehemaliger Redakteur der Harvard Business Review, erlangte Bekanntheit durch seinen Artikel „IT Doesn’t Matter“ (2003) und sein Buch „Does IT matter?“ (2004). Darin argumentierte er, dass Investitionen in Informationstechnologie Unternehmen immer weniger strategische Vorteile verschaffen und dass IT (für Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht auf Informationstechnologie basiert) zunehmend zur Infrastruktur und immer weniger zu einem Wettbewerbsvorteil wird. Zweifellos handelt es sich um die bisher überzeugendste Studie zu den intellektuellen und kulturellen Folgen des Internets. Carr beschreibt nicht nur, wie „Instrumente des Geistes“ das menschliche Denken über Jahrhunderte geprägt haben – vom Alphabet über Landkarten, den Buchdruck und die Uhr bis hin zum Computer –, sondern verknüpft dies auch mit einer faszinierenden Darstellung aktueller neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Wie historische und wissenschaftliche Belege für Neuroplastizität zeigen, verändert sich unser Gehirn je nach unseren Erfahrungen. Die Technologien, die wir zum Finden, Speichern und Teilen von Informationen nutzen, formen und vernetzen unsere neuronalen Verbindungen buchstäblich neu. Teils Geistesgeschichte, teils populärwissenschaftliche Abhandlung, teils Kulturkritik – Shallow ist voll von unvergesslichen Anekdoten – von Friedrich Nietzsche, der mit seiner Schreibmaschine kämpft, oder Sigmund Freud, der die Gehirne von Fischen und Krustentieren seziert – und hält dabei stets an tiefgründigen Fragen über den Zustand der modernen menschlichen Psyche fest.
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