
Metafizika
Die Metaphysik ist Aristoteles' berühmtestes und einflussreichstes philosophisches Werk und besteht aus 14 Büchern. Der Name Metaphysik stammt nicht von Aristoteles selbst – er kam erst später hinzu, da die Schriften „hinter der Physik“ (meta ta physika)
Das Werk repräsentiert die sogenannte Erste Philosophie – die Wissenschaft, die das Sein an sich, seine allgemeinsten Prinzipien und letzten Ursachen untersucht. Hier setzt sich Aristoteles kritisch mit den Ansichten seiner Vorgänger (insbesondere Platons) auseinander und entwickelt sein eigenes System, das das gesamte abendländische Denken prägen wird.
Im Zentrum der Metaphysik steht die Frage nach dem Sein als Sein. Aristoteles erforscht, was es bedeutet, dass etwas ist, was die allgemeinsten Bedingungen der Existenz sind und was etwas im tiefsten Sinne zu dem macht, was es ist – die Substanz (ousia). Dabei untersucht er kritisch Platons Ideen und bietet seine eigene Lösung für das Verhältnis zwischen dem Allgemeinen und dem Besonderen.
Der zweite große Teil des Werkes befasst sich mit Kausalität, Bewegung und Vollkommenheit. Aristoteles erläutert das Verhältnis zwischen Materie und Form sowie zwischen Potenz und Akt, führt vier Ursachen ein und gelangt schließlich zum unbewegten Beweger – dem ewigen, immateriellen Geist, der der reine Akt und die letzte Ursache alles Existierenden im Universum ist.
Ladans Übersetzung von 1985 gilt als eine der besten kroatischen Aristoteles-Übersetzungen. Sie zeichnet sich durch ihre hohe philologische Präzision, ihren umfassenden Kommentar und einen siebensprachigen Übersetzer der Schlüsselbegriffe aus. Diese Ausgabe ist nach wie vor ein Standardwerk für die kroatische philosophische Öffentlichkeit.
Die Metaphysik ist ein anspruchsvolles, prägnantes und tiefgründiges Werk, das im Westen bis heute die Grundlage für Ontologie, Theologie und Wissenschaft bildet. Unverzichtbar für ein ernsthaftes Philosophiestudium.
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