
Marija Terezija grofica Ledochowska: utemeljiteljica Družbe sv. Petra Klavera za afričke misije i otkup robova
Eine hagiographische Biografie über das Leben und Werk der seligen Maria Theresia Ledóchowska (1863–1922), einer polnischen Gräfin und Nonne, Gründerin der Gesellschaft des Heiligen Petrus des Claver zur Unterstützung afrikanischer Missionen und zur Befre
Das Buch Maria Theresa Countess Ledochowska, 1940 herausgegeben von der kroatischen Schriftstellerin Štefa Kršnjavi-Iskra (Pseudonym Iva Rod), ist eine religionsbiografische Darstellung der seligen Maria Theresa Ledóchowska (1863–1922). Es handelt sich um eine für kroatische Leser bearbeitete und überarbeitete Fassung des Originalwerks, herausgegeben von der Gesellschaft des Heiligen Petrus des Weisen in Zagreb.
Maria Theresa Ledóchowska entstammte einer angesehenen polnischen Adelsfamilie in Loosdorf (Österreich). Als ältestes von sieben Kindern wuchs sie in einem tief katholischen Umfeld auf. Trotz der Möglichkeiten eines glänzenden weltlichen Lebens verspürte sie einen starken geistlichen Ruf zur Mission. Sie arbeitete im Sekretariat der Glaubensverbreitung in Rom, wo sie mit dem Drama Afrikas – Sklaverei, Unwissenheit und Leid – konfrontiert wurde. In den Jahren 1894/1896 gründete sie die Gesellschaft des Heiligen Petrus des Weisen, deren Ziel die Unterstützung afrikanischer Missionen durch Gebet, materielle Hilfe und spirituelle Begleitung sowie die Befreiung von Sklaven war.
Sie reiste nie nach Afrika, wurde aber als Mutter der Afrikamissionen bekannt. Das Buch beschreibt detailliert ihr asketisches Leben, ihre tiefe Demut, ihre organisatorische Arbeit, ihr schriftstellerisches Schaffen, ihre Spendenaktionen und ihr Leiden durch die Tuberkulose. Besonders hervorzuheben ist ihre Familie – zu ihren Geschwistern gehören der Jesuitengeneral Włodzimierz Ledóchowski und die Heilige Ursula Ledóchowska.
Das Werk ist im Geiste der katholischen Andachtsliteratur der 1940er-Jahre verfasst: Der Stil ist inspiriert, reich an Zitaten aus ihren Briefen, betont Tugenden und Opferbereitschaft und dient den Gläubigen als spirituelle Ermutigung. Es enthält Schwarz-Weiß-Fotografien und ist heute eine seltene antiquarische Publikation, die vom missionarischen Eifer der katholischen Kirche in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und vom Werk kroatischer katholischer Schriftstellerinnen zeugt. Maria Theresia Ledóchowska wurde 1975 seliggesprochen.
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