
Nisam ja drvo
Das Buch ist eine persönliche Geschichte über das Erwachsenwerden, die Identität und den Widerstand dagegen, im Leben nur ein „Baum“ zu sein – eine Metapher für Passivität versus den Wunsch, sich zu bewegen und den eigenen Weg zu finden.
Der Roman schildert die Kindheit des Autors im ländlichen Slawonien (vorwiegend in Ilowa und Gojlo) in den 1950er-Jahren aus der Perspektive eines Kindes. Der Titel „Ich bin kein Baum“ symbolisiert den kindlichen Wunsch nach Bewegung, Leben, Gefühlen und Individualität – das Gegenteil des passiven „Baumes“, der nur dasteht und leidet. Der Autor entführt uns in die unbeschwerte Zeit der Kindheit, aber auch in die Familienbeziehungen, den dörflichen Alltag, die gesellschaftlichen Umstände und das Erwachsenwerden in der Nachkriegszeit. Die Figuren tragen die Namen realer Personen aus dem Umfeld des Autors, was dem Buch eine starke persönliche und dokumentarische Note verleiht. Viele dieser Personen waren bei den Buchvorstellungen anwesend.
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