
Die englische Erbschaft
Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die junge Ginny die Karibik und kommt auf dem Anwesen der Familie Tilsit in England an. Zwischen dem elterlichen Töpferbetrieb, dunklen Geheimnissen und einer strengen Tante kämpft sie um ihr eigenes Leben und die Liebe.
Catherine Gaskins Roman „Die englische Erbschaft“ ist ein berührendes und spannendes Familiendrama mit Elementen der Schauerliteratur. Die Handlung folgt Ginny Tilsit, einem jungen Mädchen, das in der entspannten und sonnigen Atmosphäre der Karibik aufgewachsen ist. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters ändert sich ihr Leben radikal, als sie von ihrer englischen Herkunft erfährt und nach England reist, um das Erbe auf dem historischen Anwesen Tilsit anzutreten.
Das Anwesen ist bekannt für seine jahrhundertealte Tradition der Herstellung feinster Keramik und Porzellane, wird aber von Ginnys herrschsüchtiger Tante Isobel mit harter und kalter Hand regiert. Auf dem grauen und regnerischen englischen Anwesen angekommen, erkennt Ginny schnell, dass Tilsit ein Ort voller verdrängter Familiengeheimnisse, alter Grollgefühle und einer Tradition ist, die die persönliche Freiheit erstickt. Isobel versucht, Ginny nach ihrem Willen zu formen und sie dem Familienunternehmen unterzuordnen, doch die junge Heldin wehrt sich dagegen.
In diesem Werk zeichnet Gaskin gekonnt einen Kontrast zwischen dem liberalen karibischen Geist und den starren englischen Gesellschaftskonventionen. Anhand emotionaler Verstrickungen, geheimnisvoller Familiengeschichten und romantischer Dilemmata erkundet der Roman Themen wie persönliche Unabhängigkeit, Generationendruck und den Mut, den Kreislauf familiärer Manipulation zu durchbrechen.
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