
Die Camerons
Robert Crichtons epische Familiensaga erzählt die Geschichte einer schottischen Familie aus dem späten 19. Jahrhundert. Eheliche Konflikte, Stolz und das unnachgiebige Streben nach einem besseren Leben verflechten sich im Kampf der Bergleute gegen die Aus
„Die Camerons“ ist ein kraftvoller und bewegender historischer Roman von Robert Crichton, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im schottischen Bergarbeiterdorf Poncath spielt. Die Geschichte beginnt, als die ehrgeizige und zielstrebige Maggie Drum, entschlossen, der Armut und dem Elend ihrer Heimat zu entfliehen, Gavin Cameron, einen stolzen, aber bescheidenen Hochländer aus dem Hause Cameron, zu ihrem Ehemann wählt.
Ihre Ehe ist von Anfang an eine Verschmelzung zweier völlig unterschiedlicher Charaktere: Maggies eiserner Wille und ihr kalkuliertes Streben nach sozialem Aufstieg und Gavins Verbundenheit mit Tradition, Ehrlichkeit und dem Bergbau. Während die Familie wächst, erzieht Maggie ihre Kinder mit dem klaren Ziel, die Schule abzuschließen und die Minen zu verlassen. Doch das Leben in der rauen Bergarbeitergemeinschaft ist ständig von den Gefahren unter Tage, skrupellosen Minenbesitzern und der Armut bedroht. Die Konflikte zwischen Arbeitern und Kapital erreichen ihren Höhepunkt, als die Bergleute beginnen, sich zu organisieren, um für ihre Menschen- und Arbeitsrechte zu kämpfen. Die Familie Cameron spielt dabei eine Schlüsselrolle.
Crichton schildert das harte Leben der schottischen Arbeiterklasse und die Zeit der Industriellen Revolution mit außergewöhnlichem Realismus. Der Roman bietet eine tiefgründige psychologische Analyse von Familienbeziehungen, Opferbereitschaft und Stolz und erzählt eine berührende Geschichte über die Stärke des menschlichen Geistes.
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