
Giorgionova ljubavna pjesma
Der biografische Roman erzählt das Leben des Renaissance-Malers Giorgione. Anhand der Motive Kunst, Leidenschaft und spirituelle Suche schildert Spunda die schöpferische Begeisterung des Venezianers und die Entstehung seiner Meisterwerke.
„Giorgiones Liebeslied“ ist ein biografischer und künstlerischer Roman des österreichischen Schriftstellers und Dramatikers Franz Spunda. Die kroatische Ausgabe, übersetzt von Ljubica Topić, erschien 1959 im Zagreber Verlag Zora. Das Werk ist eine fiktional-biografische Rekonstruktion des Lebens des großen italienischen Malers der Hochrenaissance, Giorgione da Castelfranco, dessen geheimnisvolle Persönlichkeit und früher Tod die Kunstgeschichte tiefgreifend prägten. Spunda lässt in seinem Roman die farbenprächtige Atmosphäre der venezianischen Republik der Renaissance um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert wiederaufleben. Die Handlung verfolgt Giorgiones künstlerische Entwicklung, seine Faszination für Licht und Farbe sowie seine Beziehung zu Zeitgenossen und zeitgenössischen Malern wie Tizian. Der Autor legt großen Wert auf die Verflechtung von ästhetischer Kreativität und emotionaler Zerrissenheit und schildert das Leben des Malers als Suche nach dem Ideal der Schönheit, ausgedrückt durch die Liebe zu Frauen, Natur und Kunst. Anhand des Motivs eines auf Leinwand übertragenen Liebesgedichts erkundet der Roman die philosophisch-mystischen Dimensionen der künstlerischen Berufung, das Wesen der Inspiration und die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens. Spundas Stil zeichnet sich durch bildhafte Beschreibungen, einen lyrischen Ton und ein tiefes Verständnis der Atmosphäre des Venedigs der Renaissance aus und macht dieses Werk zu einer eindrucksvollen Verbindung von historischer Biografie und lyrischer Prosa.
Jedan primerak je u ponudi





