
Teka 6 — tekstovi/kritika
Ein Heft über Theater, Kommunikation und Publikum mit Suvins Beitrag zur Pariser Kommune sowie Texten zur Theatergeschichte, zu Genettes Theorie und zur Literaturkritik.
Die sechste Ausgabe von Teka, erschienen im Herbst 1974, verbindet Theatertheorie, Kommunikation und Literaturkritik. Die auf dem Umschlag angekündigten Beiträge behandeln gesellschaftliche Bedingungen künstlerischen Handelns, historische Zugänge zum Theater und die Rolle des Publikums.
Darko Suvins Zakon o kazalištu Pariške komune ili organizaciono posredovanje thematisiert das Verhältnis zwischen Theater, seiner Organisation und einem revolutionären gesellschaftlichen Umfeld. Brečićs Kazališna povijesna kategorema gilt der historischen Betrachtung des Theaters. Škiljans Kazalište i komunikacija rückt dessen kommunikative Dimension in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Sperbers O publici entsteht ein Themenzusammenhang über Aufführung, Zuschauer und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
Mit Tarles Figure Gérarda Genettea erweitert sich das Spektrum um literaturtheoretische Fragen. Hinzu kommt Katušićs Antiteze Nikole Tomasea. Theaterwissenschaftliche Interessen begegnen damit Fragen der Literaturinterpretation und kritischer Methoden.
Das Heft ist für Leser der Theaterwissenschaft, Literaturtheorie und Kulturgeschichte interessant. Es dokumentiert theoretische Diskussionen der siebziger Jahre, besonders über das Verhältnis zwischen Kunst und ihrer Rezeption.
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