
Teka 4 — tekstovi/kritika
Ein Heft über Stil, politische Sprache und Literatur mit Kaštelans Lyrik, Analysen zu Marx und Lenin sowie Beiträgen über politischen Diskurs, Engagement und Marcuse.
Die vierte Ausgabe von Teka, erschienen im Frühjahr 1974, verbindet literarisches Schaffen mit der Analyse von Stil, Ideologie und politischer Sprache. Gedichte und theoretische Texte behandeln das Verhältnis zwischen Sprache, Gesellschaft und engagierter Kunst.
Den Auftakt bildet Jure Kaštelans Oluja dolazi s neba a pred njom užas i utvare. Ludovico Silva untersucht die Merkmale von Marx’ Stil, Viktor Šklovskij betrachtet Lenin als Dekanonisierer, und Boris Ejchenbaum analysiert stilistische Tendenzen in Lenins Sprache. Boris Tomaševskij ist mit Konstrukcija »teza« vertreten. Diese Beiträge verbinden Stilanalyse mit der politischen Wirkung von Sprache.
Vjeran Zuppa steuert Jezik kao strategija bei. Dubravko Škiljan untersucht die sprachliche und außersprachliche Welt des politischen Diskurses. Hinzu kommen Fortsetzungen von Dinko Štambaks Makljenov list ili grčke puti und Predrag Matvejevićs Od tendencije do angažmana. Branka Brujić behandelt Geschichtlichkeit und Sein im Denken Herbert Marcuses.
Ein umfangreicher Rezensionsteil umfasst Philosophie, Literatur, bildende Kunst und Musik. Das Heft dokumentiert die theoretische Kultur der siebziger Jahre und richtet sich besonders an Leser mit Interesse an Stilistik, Marxismus und Literaturkritik.
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