
Na vrhu jezika i pera (1932.-1942.)
Eine Sammlung von Essays, Notizen und Reflexionen, in der Nazor Literatur, Kultur und persönliche Betrachtungen miteinander verbindet und so von den spirituellen und sozialen Wirren der Kriegszeit zeugt.
Am Rande von Zunge und Feder ist eines der letzten Bücher, die Vladimir Nazor vor seiner Abreise aus Zagreb im Jahr 1942 und seinem Beitritt zur Partisanenbewegung veröffentlichte. Daher wird das Werk heute nicht nur als literarische Sammlung, sondern auch als interessantes Dokument eines Wendepunkts im Leben des Autors und der kroatischen Kulturgeschichte gelesen.
Das Buch vereint Essays, Artikel, literarische Notizen und kürzere Reflexionen, die über mehrere Jahre entstanden sind. Darin erörtert Nazor Sprache, Literatur, Kunst, Natur und kulturelle Tradition, aber auch übergreifende Fragen des menschlichen Schicksals, der Kreativität und der nationalen Identität. In seinem unverkennbaren Stil verbindet er Gelehrsamkeit, poetische Sensibilität und persönliche Erfahrung zu Texten, die zwischen Literaturkritik, autobiografischer Prosa und philosophischer Betrachtung changieren.
Das Buch gewinnt durch seinen historischen Kontext an besonderem Wert. Es erschien in Zagreb während des Zweiten Weltkriegs und der Zeit des Nationalen Verteidigungsrates (NDH) und gehört somit zur letzten Phase von Nazors öffentlicher Tätigkeit im damaligen Kulturbetrieb. Im selben Jahr verließ der Autor Zagreb, und seine späteren politischen und literarischen Aktivitäten nahmen eine völlig andere Richtung. Daher kann Am Rande von Sprache und Feder als eine Art Ende einer Phase in Nazors Leben und Werk betrachtet werden.
Heute ist das Buch sowohl als literarische Sammlung als auch als kulturhistorisches Dokument von Interesse, das die Stellung eines der bedeutendsten kroatischen Schriftsteller in den komplexen Umständen des Kriegsjahres 1942 beleuchtet.
Jedan primjerak je u ponudi
- Die Abdeckung fehlt





