
Afrička putovanja: Bez kolonijalnog pasoša
Reiseberichte jugoslawischer Journalisten zeigen Afrika während der Entkolonialisierung und verbinden persönliche Begegnungen mit Alltag und politischem Wandel.
Afrička putovanja: Bez kolonijalnog pasoša versammelt Reiseberichte und journalistische Reportagen aus einem Kontinent im Zeichen antikolonialer Kämpfe und der Entstehung unabhängiger Staaten. Die Autoren verbinden unmittelbare Beobachtungen mit politischen Ereignissen, wirtschaftlichen Verhältnissen und Begegnungen mit Menschen in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen.
Die Beiträge führen von Ägypten, Suez und Algerien über Ghana, Guinea, Mali und Sudan bis nach Kongo, Kenia, Uganda, Äthiopien und Liberia. Zu den Mitwirkenden gehören Zdravko Pečar, Zoran Žujović, Čedo Kisić, Vladimir Kolar, Aleksandar Nenadović und Žika Bogdanović.
Politische Reportagen wechseln mit Alltagsszenen, Stadt- und Landschaftsbeschreibungen sowie Betrachtungen gesellschaftlicher Beziehungen. Die Suezkrise, Algeriens Unabhängigkeitskampf, die Ereignisse im Kongo und die Apartheid stehen neben Berichten über das Leben am Nil, die Sahara, Arbeit und Traditionen.
Der abschließende Teil behandelt Jugoslawiens Präsenz in Afrika, seine Beziehungen zu jungen Staaten und die dort tätigen Menschen. Der Untertitel „Ohne kolonialen Pass” verdeutlicht die antikoloniale Ausrichtung. Damit ist der Band zugleich ein Zeugnis jugoslawischer Afrikabilder der frühen 1960er-Jahre.
Das Buch richtet sich an Leser von Reiseliteratur sowie an Interessierte an Journalismusgeschichte und internationalen Beziehungen, die persönliche Erfahrungen im Zusammenhang mit historischen Umbrüchen betrachten möchten.
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- Die Abdeckung fehlt





