
Qui judicatis
Ein psychologisch-moralischer Roman über einen Vertreter der sogenannten verlorenen Generation, jener Generation, die während des Ersten Weltkriegs erwachsen wurde und mit Nachkriegsenttäuschung, moralischen Krisen und der Frage der Gerechtigkeit in der G
Ein Roman aus der Zwischenkriegszeit, der das Leben von Branko Bugarski, einem jungen Intellektuellen und Angehörigen der Generation, die während des Ersten Weltkriegs aufwuchs und reifte, nachzeichnet. Das Werk schildert die schwierige Anpassung dieser Generation an die Nachkriegszeit im neuen Reich der SHS, geprägt von tiefer Enttäuschung über Gesellschaft, Politik und Moralvorstellungen.
Anhand von Brankos Geschichte erkundet der Autor Themen wie moralische Krise, soziale Heuchelei, Gerechtigkeit und menschliche Verantwortung. Der Titel Qui judicatis („Du, der du richtest“) spielt auf das biblische Motiv und die zentrale Idee des Werkes an: die Kritik an einer Gesellschaft, die andere verurteilt, während sie selbst von Korruption, falscher Moral und spiritueller Leere durchdrungen ist. Der Roman enthält psychologische Analysen der inneren Konflikte des Protagonisten, seines Liebesdramas, seiner beruflichen Frustrationen und seiner Suche nach Sinn und authentischen Werten in einer chaotischen Nachkriegswelt.
Der Stil ist ernst, introspektiv und reflektierend, mit Anklängen an Gesellschaftssatire und Moralismus. Das Buch bietet ein interessantes, wenn auch wenig bekanntes Zeugnis vom Generationentrauma und der Enttäuschung der jungen kroatischen Intellektuellen der 1920er Jahre. Die Ausgabe enthält ein Cover des Grafikers P. Klarić.
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