Miroslav Krleža
Miroslav Krleža (7. Juli 1893 – 29. Dezember 1981) war einer der bedeutendsten kroatischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts – ein Dichter, Romanautor, Dramatiker, Essayist und Enzyklopädist. Er wurde in Zagreb geboren und besuchte die österreichisch-ungarische Militärakademie, widmete sich jedoch schnell der Literatur und intellektuellen Aktivitäten. Er war ein scharfer Kritiker sozialer Ungerechtigkeit, Kleinbürgertums und politischen Opportunismus, die einen Großteil seiner Literatur kennzeichneten.
Sein Werk umfasst ein breites Spektrum an Genres. Bemerkenswert sind der Romanzyklus über die Glembays (Die Glembays, In Agonie, Leda) und der epische Roman Die Rückkehr von Filip Latinovicz (1932). Er schrieb auch Essays, Tagebücher, Kritiken, enzyklopädische Artikel und Gedichte, beispielsweise die aus der Sammlung Pan.
Krležas Stil zeichnet sich durch einen reichen Wortschatz, komplexe Sätze, intellektuelle Tiefe und ironische Distanz aus. Er war eine Schlüsselfigur der kroatischen Kultur und einer der Gründer des Lexikografischen Instituts (heute Lexikografisches Institut Miroslav Krleža). Trotz politischem Druck blieb er seiner intellektuellen Autonomie treu.
Krležas Erbe ist aus dem kroatischen Kanon nicht wegzudenken und unverzichtbar für das Verständnis der Moderne und des historischen Schicksals Kroatiens und Mitteleuropas.
Titel im Angebot
Putopisi i studije 4: Likovne studije
Die Sammlung umfasst Essays und Kritiken zur bildenden Kunst, die über mehrere Jahrzehnte hinweg verfasst wurden. Der Schwerpunkt dieser Texte liegt auf der bildenden Kunst, insbesondere auf kroatischen und europäischen Künstlern, sowie auf der Beziehung
Putopisi i studije 5: Dijalozi i ideje
Dieser Band enthält Krležas Notizen und Anmerkungen zu einigen philosophischen und weltanschaulichen Themen in den Kapiteln Marginalien und Gespräche.
Republika 1950/6
Republika 1962/10-11
Republika 1964/4
Republika 1964/5
Republika 1964/7-8
Simfonije
Die Symphonien (1933) sind ein Zyklus von sechs großen Gedichten von Krleža. Frühe, vitalistische, pantheistische Gedichte, die von üppigem Rhythmus, sinnlichen Bildern und einer ekstatischen Erfahrung von Natur und Leben geprägt sind.









