
7000 dana u Sibiru
Das autobiografische Meisterwerk enthält das erschütternde Zeugnis eines jugoslawischen Kommunisten über seine fast zwei Jahrzehnte währende Haft in sowjetischen Gulags und enthüllt die Brutalität und den Schrecken von Stalins Säuberungen.
Karl Steiners Buch 7000 Tage in Sibirien ist eines der bewegendsten und wichtigsten Zeugnisse über die Lager und die politische Repression in der Sowjetunion unter Stalins Regime. Der Autor, ein überzeugter österreichisch-jugoslawischer Kommunist, der in den 1930er Jahren nach Moskau ging, um für die Komintern zu arbeiten, geriet 1936 in den Strudel des Großen Terrors. Wegen falscher Anschuldigungen konterrevolutionärer Aktivitäten und Spionage beschuldigt, ertrug Steiner fast zwanzig Jahre (7000 Tage) politisches Exil, Verhöre, Folter und Zwangsarbeit in den grausamsten Arbeitslagern (Gulags) von Solowki bis Sibirien.
Durch eine authentische, direkte und detaillierte Erzählung beschreibt der Autor ohne Pathos die extremen Überlebensbedingungen in der arktischen Kälte, Hunger, Krankheit und das gnadenlose System, das Millionen unschuldiger Menschen zu Zwangsarbeitern machte. Gleichzeitig bietet das Buch eine tiefgründige Analyse des ideologischen Zusammenbruchs und der Absurdität des Systems, an das er selbst geglaubt hatte. Die Liebesgeschichte und die Hingabe seiner Frau Sonja, die zwanzig Jahre lang unermüdlich auf ihn wartete, sind ebenfalls beeindruckend. Die Veröffentlichung dieses Buches im Jahr 1971 in Jugoslawien hatte eine starke gesellschaftliche Resonanz als unumgängliches Dokument menschlicher Widerstandskraft, des Ungehorsams und des Sieges des Geistes über das totalitäre Böse.
Angeboten wird ein Exemplar
- Die Abdeckung fehlt





