
Čovjek vrijedan zlata
Bruce Gold, ein Literaturprofessor und Jude aus Brooklyn, erhält die Chance, ein hohes Amt in Washington zu bekleiden. Während er versucht, ein Buch über jüdische Erfahrungen zu schreiben, gerät er in die absurde Welt der Politik und muss sich mit seinen
In seinem Roman „Ein Mann, der Gold wert ist“ (1979) entwirft Joseph Heller eine scharfsinnige Satire auf die amerikanische Politik und die jüdisch-amerikanische Erfahrung. Die Hauptfigur ist Bruce Gold, ein Anglistikprofessor, der von Macht und Prestige träumt. Gold erhält von dem mysteriösen Ralph Newsome das Angebot, ein hohes Regierungsamt zu bekleiden, vielleicht sogar Außenminister zu werden – unter der Bedingung, dass er zur richtigen Zeit „das Richtige“ sagt und schreibt.
Gleichzeitig versucht Gold, ein Buch über die jüdische Erfahrung in Amerika zu schreiben. Doch ständig wird er von seinen Verpflichtungen gegenüber seiner großen und anspruchsvollen Familie, insbesondere seinem ihn hassenden Vater, daran gehindert. Seine Ambitionen bringen ihn in Konflikt mit seinen Wurzeln: Um im Washingtoner Establishment, das von weißen, angelsächsischen Politikern geprägt ist, Erfolg zu haben, muss er alles Jüdische aufgeben.
Heller schildert auf brillante Weise die Absurdität des politischen Lebens anhand von Golds Begegnungen mit der Bürokratie, in der niemand etwas sagt, aber jeder alles weiß. Golds Charakter ist gleichermaßen komisch wie tragisch – ein Mann, der bereit ist, seine Seele für den Erfolg zu verkaufen und schließlich erkennt, dass „so gut wie Gold“ nur eine leere Floskel ist. Der Roman ist eine scharfe Kritik am amerikanischen Traum und zeigt, wie das Streben nach Erfolg Identität und Integrität zerstören kann.
Das Buch besteht aus zwei Bänden.
Angeboten wird ein Exemplar.







