
Roman jednoga kapelana
Ein Roman aus der Zeit des Kulturkampfes in Deutschland, der das Leiden und den Widerstand eines katholischen Kaplans im Konflikt mit der Bismarckschen Verfolgung der Kirche, den religiösen Kampf und die Treue zu Idealen schildert.
Das Werk ist ein historisch-psychologischer Roman, der während des Kulturkampfes (1871–1887), Bismarcks Auseinandersetzung mit der katholischen Kirche im Deutschen Reich, spielt. Die Hauptfigur ist ein junger katholischer Kaplan, der in einer kleinen Pfarrei (Heiligenberg) Verfolgung erlebt: die Inhaftierung von Priestern, den Entzug kirchlicher Rechte, staatliche Überwachung und Säkularisierungsversuche. Der Roman schildert seinen inneren Kampf, seine Seelsorge, seine Solidarität mit den Gläubigen und seine moralische Stärke bei der Verteidigung des Glaubens und der Gewissensfreiheit.
Strachwitz schreibt mit einer dezidiert katholischen und konservativen Haltung und betont den Heldenmut des „kleinen“ Priesters gegen den Staatsapparat. Das Werk ist reich an authentischen Details aus dieser turbulenten Zeit – den Maigesetzen, der Bischofsverfolgung, dem Zerfall katholischer Organisationen und dem Widerstand der Bevölkerung. Der Stil ist erzählerisch, warmherzig und fesselnd, typisch für die katholische Literatur des frühen 20. Jahrhunderts, die sich an ein breites Publikum richtete.
Im kroatischen Kontext war der Roman Teil einer populären Reihe katholischer Romane, die in der Zwischenkriegszeit die religiöse und nationale Identität stärkten. Heute wird er als aufschlussreiches Dokument über den Konflikt zwischen Kirche und Staat sowie als Zeugnis für Religionsfreiheit und Widerstand gegen totalitäre Herrschaft gelesen.
Eine seltene antiquarische Ausgabe, wertvoll für Liebhaber historischer Prosa mit katholischem Bezug.
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