
Argonauti: pričanja siromašnih ljudi
Das Buch schildert das Leben zweier armer Freunde, der arbeitslosen Angestellten Dominik Vrabec und Martin Mak, die in den schwierigen Zwischenkriegsjahren auf der Suche nach Arbeit und Brot umherirren und die Last des Elends, der Sehnsucht und eines klei
Das Werk gehört zur sozial engagierten Prosa der Zwischenkriegszeit und setzt thematisch die Tradition der Darstellung des Lebens der Armen und Ausgegrenzten fort. Das Buch verfolgt die Schicksale zweier Freunde – Dominik Vrabec und Martin Mak –, die den Archetyp des modernen „Argonauten“ verkörpern: Menschen, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft durchs Leben segeln, aber meist nur Elend, Arbeitslosigkeit und gesellschaftliche Gleichgültigkeit erfahren. Anhand ihrer Erlebnisse schildert Batušić realistisch den Alltag eines einfachen Mannes in einer kroatischen Stadt oder einem Dorf der 1930er-Jahre – Hunger, Demütigung, Perspektivlosigkeit und den Kampf um Würde.
Der Stil ist lebendig, erzählerisch und leicht lyrisch, mit humorvollen und ironischen Elementen, mit denen der Autor die Schwere des Themas abmildert. Im Gegensatz zum schonungslosen Naturalismus zeigt Batušić Mitgefühl und Wärme für seine Protagonisten und betont ihre Menschlichkeit inmitten schwieriger Umstände. Das Werk gehört zur sozialrealistischen Linie der kroatischen Prosa, und Kritiker reihen es in eine Reihe mit Autoren wie Slavko Kolar oder Ivan Dončević ein.
Im Kontext von Batušićs Gesamtwerk (das Reiseberichte, Gedichte, Kurzgeschichten und Theaterstudien umfasst) stellt „Die Argonauten“ sein bedeutendstes Prosawerk mit sozialkritischen Themen dar. Heute gilt es als authentisches Zeugnis des Elends der Zwischenkriegszeit und als seltene antiquarische Ausgabe der Matica Hrvatska.
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