
Hrvatska politička povijest od Khuena do Rapalla
Das Werk schildert die politische Entwicklung Kroatiens von der Herrschaftszeit Khuen-Hédervárys bis zum Vertrag von Rapallo und analysiert dabei wichtige Konflikte, nationale Prozesse und die Beziehungen innerhalb der Monarchie und des Königreichs SHS.
In seinem Werk „Kroatische Politikgeschichte von Khuen bis Rapallo“ behandelt Anđelo Gjurski eine der dramatischsten und entscheidendsten Epochen der kroatischen Politikgeschichte – die Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg. Mittels systematischer Analyse schildert er eine Reihe von Ereignissen, die die Grundlagen der modernen kroatischen Politik, Identität und Staatlichkeit prägten.
Im Zentrum steht die Zeit der Regierung Khuen-Hédervárys, die von starker Zentralisierung, Repression und dem Bestreben geprägt war, das kroatische politische Leben mit den Interessen des ungarischen Teils der Monarchie in Einklang zu bringen. Gjurski beschreibt die politischen Mechanismen, die die Autonomie einschränkten, sowie die Reaktionen der kroatischen politischen Kräfte – von der Rechten und dem Populismus bis hin zu den ersten Formen moderner politischer Organisation.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Stärkung der nationalen Bewegung, der Entwicklung des Parteiensystems und den Veränderungen der politischen Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Ereignisse während der kroatisch-serbischen Koalition, die wachsenden Spannungen in der Monarchie sowie die entscheidenden Ereignisse im Zusammenhang mit dem Kriegsausbruch und dem Zusammenbruch Österreich-Ungarns werden behandelt.
Der zweite Teil der Arbeit konzentriert sich auf Kroatiens Beitritt zum jugoslawischen Staatenbund und analysiert die temporären Machtstrukturen nach 1918 sowie die komplexen Beziehungen innerhalb des neu gegründeten Königreichs SHS. Der Schwerpunkt liegt schließlich auf dem Vertrag von Rapallo (1920), der die kroatisch-italienischen Beziehungen, die Grenzen und die internationale Stellung der östlichen Adria maßgeblich beeinflusste.
Gjurski bietet durch die Kombination von Archivmaterial, journalistischen Beiträgen und analytischer Darstellung einen Überblick über die politischen Prozesse und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Verständnis von Kontinuitäten und Brüchen in der modernen kroatischen Geschichte.
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