
Gola maja
Der berühmte Maler Mariano Renovales, Sohn eines Schmieds, erlangt in Rom, Paris und Madrid Berühmtheit. Besessen von seiner Liebe zu Frauen und zur Kunst, malt er seine „Nackte Maya“, was zu Drama, Eifersucht und Konflikten führt.
Die nackte Maya (1906) ist ein Roman von Vicente Blasco Ibáñez, einem der bedeutendsten spanischen Schriftsteller des Realismus und Naturalismus. Der Roman erzählt eindringlich die Geschichte des Künstlers Mariano Renovales, eines talentierten Malers, der aus einfachen Verhältnissen zu europäischem Ruhm aufsteigt.
Nach Erfolgen in Rom und Paris kehrt er nach Madrid zurück, wo sich sein Privat- und sein künstlerisches Leben auf dramatische Weise verflechten. Besessen von der Schönheit und dem Körper seiner Frau Josefina, malt er einen Akt, der einen Skandal auslöst und an Goyas berühmte Die nackte Maya erinnert.
Blasco Ibáñez schildert meisterhaft die Welt der Künstler – das Bohème-Leben, Leidenschaften, Eifersucht, den Konflikt zwischen Schönheitsideal und ehelicher Realität sowie die Spannung zwischen künstlerischer Freiheit und gesellschaftlichen Normen. Der Roman ist reich an sinnlichen Beschreibungen, psychologischen Porträts und scharfer Kritik an der spanischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Der Roman erregte zu seiner Zeit großes Aufsehen und löste einen Skandal aus, da Leser reale Personen aus dem Madrider Künstlerkreis in den Figuren wiedererkannten. Er gilt als eines der erfolgreichsten Werke von Ibáñez aus der sogenannten „erotischen Trilogie“ von Liebesromanen.
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