
Čovjek sa bezbroj imena
Der junge Victor Baxter wächst unter der Obhut des mysteriösen Captains und der Frau auf, die ihm einen neuen Namen gibt – Jim. Seine Suche nach der Wahrheit über ihre Identität führt ihn zu Erkenntnissen über Liebe, Verrat und sein eigenes Leben.
Der Mann mit den vielen Namen ist ein Roman von Graham Greene, erschienen 1988. Die Hauptfigur, Victor Baxter, ist noch ein Junge, als er von einem mysteriösen Mann, bekannt als Der Kapitän, aus dem Internat geholt wird. Von da an beginnt für ihn ein ungewöhnliches Leben voller Identitätswechsel, Geheimnisse und Ungewissheit. Victor erhält einen neuen Namen – Jim – und wird zum Begleiter und beinahe Adoptivsohn von Liza, einer Frau, die zurückgezogen lebt und für jeden Kontakt zur Außenwelt auf ihn angewiesen ist. In der abgeschotteten Atmosphäre ihres Zuhauses wächst Jim auf, ohne klare Antworten darauf zu haben, wer die Menschen um ihn herum wirklich sind und welche Verbindungen sie zueinander haben.
Mit zunehmendem Alter wird er immer mehr von der Wahrheit über den Kapitän angezogen, einen Mann, der unter verschiedenen Namen und Identitäten auftritt und seine Vergangenheit geschickt verbirgt. Jim deckt nach und nach das komplexe Netz aus Lügen, emotionalen Abhängigkeiten und moralischen Dilemmata auf, das das Leben seiner Vormünder geprägt hat. In einer spannungsgeladenen, aber subtilen Geschichte erkundet Greene Themen wie Identität, Liebe, Loyalität, Einsamkeit und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Der Roman ist kein klassischer Thriller, sondern ein psychologisches Drama, dessen Spannung aus der allmählichen Enthüllung der Charaktere und ihrer verborgenen Motive entsteht. Wie in vielen Werken Greenes liegt der Schwerpunkt auf moralischen Entscheidungen, menschlicher Zerbrechlichkeit und der Suche nach Sinn in einer Welt voller Unsicherheit und Geheimnisse.
Angeboten wird ein Exemplar





