
Ein Haus am Meer
Die dreißigjährige Witwe Julia beschließt nach dem Tod ihres Mannes, ihr Strandhaus zu verkaufen. Damit verändert sie das Leben all der Familien, die es jahrelang gemietet haben – der Teenager Chris, Maggie und Joe sowie Peter.
Santa Cruz, Kalifornien. Ein Strandhaus ist seit Langem ein Zufluchtsort für Familien, die es Jahr für Jahr mieten. Als die dreißigjährige Witwe Julia beschließt, es zu verkaufen, wird es ihr letzter gemeinsamer Sommer – ein Sommer, der jeden von ihnen mit seinen tiefsten Gefühlen konfrontiert.
Chris, ein Teenager, der jeden Sommer mit seiner Familie hierherkam, erlebt am Strand zum ersten Mal die bittersüße Freude der ersten Liebe – ein Gefühl, das ihn für immer prägen wird. Maggie und Joe, seit fünfundsechzig Jahren verheiratet, stellen sich tapfer einer Trennung, die selbst ihre langjährige Liebe nicht verhindern kann: Alter und Krankheit kennen keine Gnade. Peter begehrt seit Jahren heimlich eine verheiratete Frau – und nun, da sein Wunsch endlich zum Greifen nah scheint, muss er sich entscheiden, ob er eine Grenze überschreiten soll, die er vielleicht besser nicht überschreiten sollte.
Im Laufe eines Sommers, im Rhythmus der Wellen und der gemächlichen Tageslänge, tragen all diese Menschen ihre Wunden, Hoffnungen und Geheimnisse zur Haustür des verschwindenden Hauses. Und Julia, deren Geschichte sich unmerklich mit den Leben anderer verwebt, findet schließlich die Kraft, ihr eigenes Leben neu aufzubauen – etwas, das sie einst für unmöglich hielt. Bockoven wägt selbstlos Leid und Glück ab und erschafft so ein Mosaik über die Schönheit des Lebens und die Kraft der Liebe in all ihren Formen.
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