
Jenseits von Mombasa
Frank Coates' epischer historischer Roman spielt im Afrika des frühen 20. Jahrhunderts. Die Gefahren der Wildnis, koloniale Konflikte, verbotene Liebe und die Suche nach dem Schicksal verflechten sich im Zuge des Baus der ugandischen Eisenbahn.
Frank Coates' „Jenseits von Mombasa“ ist ein spannendes historisches Abenteuer, das den Leser ins Ostafrika der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert entführt. Damals versuchte das Britische Empire, seine Macht durch den Bau der legendären, aber auch berüchtigten Uganda-Eisenbahn zu festigen. Die Geschichte begleitet die Beteiligten dieses extrem anspruchsvollen Projekts, die auf der Suche nach einem Neuanfang, Reichtum oder der Flucht vor der Vergangenheit mit der unerbittlichen Natur und ihren eigenen Dämonen konfrontiert werden.
Coates zeichnet ein meisterhaftes Bild der rauen und exotischen afrikanischen Landschaft und führt die Protagonisten vom Hafen Mombasas tief ins unerforschte Landesinnere. Dramatische Ereignisse tragen die Handlung: Angriffe menschenfressender Löwen im Tsavo-Nationalpark, schwere Tropenkrankheiten, Konflikte mit einheimischen Stämmen sowie politische und ethnische Spannungen innerhalb der Kolonialverwaltung. Im Zentrum dieses Überlebenskampfes steht eine verbotene Liebesgeschichte, die die gesellschaftlichen Tabus der damaligen Zeit sprengt.
Mit detailreichen Beschreibungen und akribisch recherchierten historischen Einzelheiten bietet die Autorin nicht nur ein Abenteuer, sondern auch einen vielschichtigen Einblick in die Kosten menschlichen Fortschritts und kolonialer Ambitionen. „Jenseits von Mombasa“ ist ein fesselnder Roman über Leidenschaft, Mut und eine Wildnis, die jeden verändert, der sie betritt.
Angeboten wird ein Exemplar





