
Bis ans Ende aller Tage
Lonnie Colemans epischer historischer Roman handelt von einer großen Plantage in Georgia. Anhand des Schicksals der Familie Kendrick, der Sklaven und der Verflechtung von Leidenschaften und Geheimnissen wird der Glanz und Fall des amerikanischen Südens vo
„Bis ans Ende aller Tage“ (im Original „Beulah Land“) ist der erste Roman in Lonnie Colemans monumentaler Plantagentrilogie, die im Antebellum Georgia und in der Zeit unmittelbar vor dem amerikanischen Bürgerkrieg (von 1800 bis 1861) spielt. Die Handlung konzentriert sich auf das prächtige Plantagenanwesen Beulah Land und die Familie Kendrick, die es betreibt, und vermittelt ein vielschichtiges und ergreifendes Bild des Lebens im amerikanischen Süden.
Die Geschichte verfolgt detailliert die Dynamik äußerst komplexer Beziehungen innerhalb der Familie des Grundbesitzers sowie das Leben der Sklaven, deren Arbeit diesen Reichtum erhält. Die Hauptfigur ist Sarah Kendrick, eine zielstrebige und fähige Frau, die sich trotz Familientragödien, Ehestreitigkeiten und sozialem Druck für den Erhalt des Anwesens einsetzt. Anhand einer Reihe lebendiger Charaktere – von weißhäutigen Aristokraten bis hin zu entrechteten Sklaven, die nach Freiheit streben – legt der Autor den Kontrast zwischen der äußeren Pracht der Plantagenelite und den dunklen moralischen Kompromissen und dem menschlichen Leid offen, auf denen dieses System aufgebaut war.
Lonnie Coleman vermittelt eine äußerst beeindruckende Atmosphäre riesiger Baumwollplantagen, erfüllt von verbotener Liebe, familiären Rivalitäten und der Vorahnung eines bevorstehenden Krieges, der diese Welt für immer zerstören wird. Der Roman feiert die Widerstandsfähigkeit und das Überleben inmitten epochaler historischer Veränderungen.
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