
Umijeće ljubavi
Ein Kultwerk von Erich Fromm. Der Autor betrachtet die Liebe nicht als bloßes Gefühl, sondern als eine Fähigkeit und Kunst, die Wissen, Anstrengung, Reife, Selbstdisziplin und ständige Arbeit an der eigenen persönlichen Entwicklung erfordert.
„Die Kunst des Liebens“ (Erstausgabe 1956) ist eines der bekanntesten und einflussreichsten Werke des deutsch-amerikanischen Psychoanalytikers, Sozialpsychologen und humanistischen Philosophen Erich Fromm. In diesem zeitlosen Buch betrachtet Fromm die Liebe nicht als passives Gefühl, in das man „hineinfällt“, sondern als bewusste Fähigkeit, Haltung und Kunst, die wie jede andere Kunst erlernt und geübt werden muss. Fromm geht von der These aus, dass das tiefste Bedürfnis des Menschen darin besteht, mit anderen verbunden zu sein, um Einsamkeit und Trennung zu überwinden. Doch die modernen gesellschaftlichen Umstände und der Kapitalismus reduzieren Liebe oft zu einem kommerziellen Austausch oder bloßer sexueller Anziehung. Der Autor analysiert verschiedene Formen der Liebe: Bruderliebe, Mutterliebe, erotische Liebe, Selbstliebe (die nicht Egoismus ist, sondern eine Voraussetzung für andere) und Gottesliebe. Er betont, dass wahre Liebe nicht nur eine Beziehung zu einer bestimmten Person ist, sondern eine Charakterorientierung gegenüber der Welt als Ganzem. Sie erfordert vier grundlegende Elemente: Fürsorge, Verantwortung, Respekt und die Kenntnis des anderen. Das Buch „Die Kunst der Liebe“ ist in einem zugänglichen, aber dennoch tiefgründigen philosophischen und psychologischen Stil verfasst und bietet konkrete Einblicke, wie man die Reife, Selbstdisziplin und den Mut entwickeln kann, die nötig sind, um wahre, selbstlose Liebe zu praktizieren.
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