
Marksovo shvatanje čoveka
Eine philosophische und soziologische Studie über Erich Fromm. Der Autor interpretiert das Denken von Karl Marx neu und hebt dabei dessen vernachlässigten Humanismus, seine Kritik an der Entfremdung und seine Vision von Befreiung und voller menschlicher E
„Marx’ Menschenbegriff“ (Erstausgabe 1961) zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Werken Erich Fromms. Darin widerlegt der Autor tief verwurzelte Missverständnisse und Vereinfachungen der Philosophie Karl Marx’. In diesem klaren Werk stellt Fromm dogmatische, vulgär-materialistische und sowjetische Interpretationen von Marx’ Denken seiner eigenen, auf den Prinzipien des radikalen Humanismus basierenden Lesart gegenüber. Fromm legt den Schwerpunkt auf Marx’ Frühwerk, insbesondere auf die „Ökonomisch-philosophischen Manuskripte von 1844“ (die er in diesem Buch ebenfalls übersetzt). Er argumentiert, dass Marx’ Hauptziel nicht bloß ökonomischer Determinismus oder die Errichtung eines technokratischen Systems war, sondern die Befreiung des Menschen von den Fesseln der Entfremdung. Fromm erklärt, wie die Arbeit in einer kapitalistischen Gesellschaft den Menschen von den Produkten seiner eigenen Arbeit, vom Arbeitsprozess selbst, von anderen Menschen und letztlich von seinem eigenen Wesen entfremdet. Anstatt den Menschen auf ein „Wirtschaftstier“ zu reduzieren, verkörpert Marx’ Vision des Sozialismus die Rückkehr des Menschen zu sich selbst, die Schaffung einer Gesellschaft, in der das Wirtschaftssystem der Entfaltung des gesamten menschlichen Schöpfungspotenzials, der Empathie und der Freiheit dient. Das Buch „Marx’ Verständnis des Menschen“ ist in einem äußerst klaren, fesselnden und überzeugenden Stil geschrieben und daher unverzichtbar für das Verständnis der humanistischen Grundlagen der Gesellschaftstheorie und des Kampfes gegen die Entfremdung in der modernen Welt.
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