
Poslije smrti
Eine mystische und tragische Novelle über den einsamen Jakov, der nach dem Suizid der geheimnisvollen Klara von deren Bild besessen wird, wodurch die Grenzen zwischen Realität, Tod und Liebe verschwimmen.
„Nach dem Tode“ (auch bekannt unter dem Titel „Klara Milich“) ist eines der letzten Werke des großen russischen Schriftstellers Iwan Sergejewitsch Turgenew, verfasst im Jahr 1882. Diese Novelle stammt aus der Spätphase des Autors, in der er sich von gesellschaftspolitischen Themen abwandte und sich stattdessen Mystik, Psychologie, dem Irrationalen sowie den geheimnisvollen Mächten zuwandte, die das menschliche Schicksal bestimmen. Die Handlung folgt Jakow Aratow, einem zurückgezogen lebenden, empfindsamen jungen Mann, der sein Leben ganz dem Studium widmet. Sein Alltag erfährt eine dramatische Wendung, als er Klara Milich begegnet, einer außergewöhnlichen und leidenschaftlichen jungen Schauspielerin. Obwohl er bei der ersten Begegnung kaum Interesse an ihr zeigt, erfährt Jakow bald, dass Klara durch die Einnahme von Gift auf der Bühne Suizid begangen hat. Nach ihrem Tod wird Jakow von Schuldgefühlen und einer unerklärlichen Besessenheit gequält. Klara erscheint ihm in Träumen und Visionen, wodurch die Grenze zwischen der realen Welt und dem Jenseits zu verschwimmen beginnt. In dieser Novelle erkundet Turgenew meisterhaft die Macht der Liebe über den Tod hinaus, das Reich des Unbewussten sowie die Tragik menschlicher Einsamkeit und schafft dabei eine spannungsgeladene, düstere und atmosphärische Erzählung, die bereits Elemente des literarischen Symbolismus vorwegnimmt.
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- Beschädigte Abdeckung




