
Uzorana ledina I - II
Michail Scholochows monumentale, zweiteilige Chronik der schmerzhaften Kollektivierung im Don-Dorf Gremjatschij Log, wo politische Ideale, bäuerlicher Widerstand, Klassenkämpfe und menschliche Tragödien aufeinandertreffen.
Der Roman Neuland unterm Pflug (Teil 1 und 2) ist ein episches Werk des Nobelpreisträgers Michail Scholochow, das umfassend eine der dramatischsten Epochen der sowjetischen Geschichte schildert: die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der Don-Region zu Beginn der 1930er Jahre. Die Handlung setzt mit der Ankunft von Semjon Dawydow ein – einem Arbeiter aus Leningrad und überzeugten Kommunisten –, der in das Kosakendorf Gremjatschij Log entsandt wird, um dort eine Kolchose (kollektiven Landwirtschaftsbetrieb) zu gründen. Gemeinsam mit den örtlichen Aktivisten Nagulnow und Rasmjotnow stößt Dawydow auf erbitterten Widerstand von Bauern, die sich weigern, ihren Grund und Boden sowie ihr Vieh aufzugeben, sowie auf eine organisierte konterrevolutionäre Untergrundbewegung unter der Führung ehemaliger zaristischer Offiziere. Mit bemerkenswertem Realismus und einem tiefen Verständnis für die Mentalität der Kosaken zeichnet Scholochow die inneren Spannungen und Spaltungen innerhalb der Bauernschaft nach – von wohlhabenden „Kulaken“, die um ihre Existenz kämpfen, bis hin zu verarmten Bauern, die zwischen jahrhundertealten Traditionen und den Versprechungen des neuen Regimes hin- und hergerissen sind. Trotz des ideologischen Rahmens der Entstehungszeit zeichnet sich der Roman durch meisterhaft gestaltete Charaktere, authentische Dialoge und volkstümlichen Humor aus und gilt bis heute als eines der bedeutendsten Werke der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Das Buch besteht aus zwei Bänden.
Angeboten wird ein Exemplar.







