
Sabrana dela 13: Ponosito srce
Einer von Pearl S. Bucks weniger bekannten, aber umso eindrucksvolleren Romanen (1938), der sich deutlich von ihren chinesischen Sagen unterscheidet. Er erzählt die Geschichte einer begabten, stolzen Frau, die darum kämpft, sowohl Künstlerin als auch Frau
Die Hauptfigur Susan Gaylord ist eine äußerst begabte Bildhauerin – stark, intelligent, voller Energie und Stolz. Sie ist in allem fähig: von Hausarbeiten, Musik und Kochen bis hin zur Schaffung großer skulpturaler Werke aus Stein und Ton. Nach dem Tod ihres ersten Mannes steht sie vor einer neuen Ehe und einem ständigen Konflikt zwischen dem tiefen Bedürfnis nach künstlerischem Schaffen und den gesellschaftlichen Erwartungen einer Frau – Mutter, Ehefrau und Hausfrau.
Der Roman folgt ihrem inneren Konflikt: Wie viel kann sie der Kunst geben, ohne die Menschen zu verlieren, die sie liebt? Susan ist ehrgeizig und unabhängig in einer Zeit, in der von Frauen erwartet wurde, dass sie sich vor allem der Familie widmen. Ihr „Herzensstolz“ – eine starke Identität und Gabe – ist sowohl ihre größte Stärke als auch die Quelle der Einsamkeit.
Buck schreibt hier über ein Thema, das ihr persönlich am Herzen lag – die Balance zwischen Beruf und Familie, weibliche Kreativität und die Preise, die Talente verlangen. Der Roman ist psychologisch tiefgründig, realistisch und ohne Pathos, mit einer lebendigen, komplexen und für ihre Zeit sehr modernen Figur Susan.
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