
Kraj priče
Ein packender, bewegender und hochaktueller Thriller über Zensur, Kunst und die heilende Kraft der Fiktion – perfekt für Liebhaber dystopischer Romane, aber mit einer persönlichen, intimen Note. Swanson schrieb den Roman während der Pandemie nach einem tr
Wir schreiben das Jahr 2035. In einer dystopischen Welt nach einer globalen Krise hat die Regierung Fiktion für gefährlich erklärt – sie ist verboten, Romane werden verbrannt oder aus den Regalen entfernt, und das Schreiben und Lesen fiktionaler Geschichten gilt als Verbrechen gegen die „Wahrheit“ und die gesellschaftliche Ordnung. Nur Sachbücher (wissenschaftliche, historische Werke, Handbücher) sind erlaubt. Schriftsteller gelten als Kriminelle, ihre Fantasie als Bedrohung der Stabilität.
Die Hauptfigur ist Fern (oder ein ähnliches Pseudonym), eine einst erfolgreiche, preisgekrönte Bestsellerautorin. Nach dem Verbot verlor sie alles: ihre Karriere, ihren Ruhm, ihre Familie (sie ist Witwe), ihr Zuhause. Nun lebt sie in einem heruntergekommenen Haus, arbeitet als Reinigungskraft in einem Krankenhaus und versteckt sich vor den Behörden. Doch Fern kann nicht aufhören zu schreiben – heimlich verfasst sie neue Romane von Hand in versteckten Notizbüchern, denn das Geschichtenerzählen ist ihr einziger Weg, Trauer, Isolation und Verlust zu verarbeiten (der Roman entstand nach der Familientragödie der Autorin und der Pandemie).
Ihr Leben gerät aus den Fugen, als zwei Agenten – einer hochrangig, einer niedrigrangig – auftauchen, die sie verfolgen und verhören. Fern wird misstrauisch, da die Behörden vermuten, dass sie weiterhin „gefährliche“ Fiktion verfasst. Der Roman entwickelt sich zu einem packenden Thriller: Fern versucht, die Manuskripte zu verstecken, der Verfolgung zu entgehen und sich gleichzeitig ihrer Vergangenheit zu stellen – dem Verlust ihres Mannes, Schuldgefühlen und der Sehnsucht nach Kunst.
Durch Ferns Augen erkundet Swanson die Macht des Erzählens: Warum braucht der Mensch Fiktion? Was geschieht, wenn die Gesellschaft die Fantasie verbietet? Der Roman ist eine Mischung aus Dystopie, Psychothriller und tiefgründiger Auseinandersetzung mit Trauer, Kreativität und Widerstand. Ferns Kampf gilt nicht nur dem Überleben, sondern auch dem Erhalt der Menschlichkeit durch das Erzählen von Geschichten.
Der Stil ist angespannt, emotional, mit Elementen der Klaustrophobie und der Angst vor Totalitarismus. Das Buch endet mit einer schockierenden Wendung, die die gesamte Geschichte in einem neuen Licht erscheinen lässt und den Leser mit der Frage zurücklässt: Ist dies das Ende der Geschichte – oder das Ende der Freiheit?
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