
Solo
Der berühmte Konzertpianist John Mikali führt ein Doppelleben als Auftragsmörder, um den Tod seiner Familie auf Zypern zu rächen. Während der britische Geheimdienst und der KGB versuchen, seine Identität aufzudecken, plant Mikali seinen letzten, waghalsig
In seinem Roman „Solo“ (1980) zeichnet Jack Higgins das faszinierende Porträt von John Mikali, einem brillanten Konzertpianisten, der in den renommiertesten Sälen der Welt auftritt und gleichzeitig einer der skrupellosesten Auftragsmörder ist. Sein Antrieb ist nicht Geld, sondern Rache – als Kind überlebte er das Massaker auf Zypern, bei dem er seine gesamte Familie verlor.
Mikali ist ein Meister der Verkleidung und Manipulation und kann seine Ziele so eliminieren, dass es wie Unfälle aussieht. Sein Markenzeichen ist es, nach jedem Mord Chopins „Trauermarsch“ auf dem Klavier zu spielen. Jahrelanges professionelles Töten hat ihn kühl und methodisch gemacht, doch unter der Oberfläche brodelt eine Wut, die jederzeit auszubrechen droht.
Asa Ferguson vom britischen Geheimdienst und Oberst Maslovsky vom KGB versuchen unabhängig voneinander, den mysteriösen Killer zu identifizieren. Während sich das Netz um ihn immer enger zieht, plant Mikali sein ehrgeizigstes Vorhaben – ein Attentat, das die Welt schockieren und seinen Rachedurst stillen soll.
Higgins verwebt gekonnt die Welt der Hochkultur mit der brutalen Welt der Spionage und erschafft so eine Figur, die gleichermaßen kultivierter Künstler und skrupelloser Killer ist. Der Roman wirft die Frage auf, ob Rache jemals Frieden für eine traumatisierte Seele bringen kann.
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